Ausstellungen in der Galerie Baer

Heimat Schacht

Vom 08. November 2008 bis 19. Dezember 2008

Andreas Hildebrandt

Andreas Hildebrandts Bilder sind selten vorkomponiert, sie wachsen schichtweise und konkretisieren sich in der Fläche. Anfangs zeigten die Arbeiten reine von Kultur geprägte Landschaften, zunehmend verschwindet nun die Figur, der Künstler konzentriert sich mehr auf eine abstraktere Bildsprache . Hildebrandts Bilder bestehen aus vielen Elementen; bestimmte Symbole und Formen tauchen des Öfteren auf. Einige Bildkomponenten lösen sich so aus dem Bild, dass sie wie Bilder im Bild erscheinen, die wiederum Hildebrandts Formenvokabular zeigen. Die Bildkomposition beugt sich weder der Perspektive noch Teilungen in Vorder- und Hintergrund, vielmehr ist sie beeinflusst von Rhythmus und Dynamik der Bildzeichen. Einige Elemente bleiben durch viele Farbschichten hindurch bestehen, andere sind pastose Farbreliefs neben Bildzonen fast schwebender Leichtigkeit und wieder andere nur als Fragmente erkennbar. Des Künstlers Duktus ist fein, klar, geradlinig, wie auch grob, expressiv, formlos. Das Sichtbarmachen von malerischer Ausdrucksqualität ist die eigentliche Bildmotivation von Andreas Hildebrandt.