Ausstellungen in der Galerie Baer

Stefan Lenke

Vom 04. April 2009 bis 29. Mai 2009

April ist der übelste Monat von allen … (T.S.Eliot)

Stefan Lenkes Faszination von Geschwindigkeit, vom Verschmelzen von Bildern und Zeiten gibt einen Anlass, die matten, grau-silbrigen, dem schwarz-weißen Fernseh- oder Fotobild anverwandelten Verwischungen und Unschärfen in Verbindung mit heutigen Seherfahrungen zu bringen und an moderne Techniken der Bilderzeugung zu denken, an das Flimmern der Zeilen in Halbbildverfahren ebenso wie an digitale „gepixelte“ Oberflächen.
Alle Vergleiche mit technisch bedingter Künstlichkeit machen zugleich die Wärme und Authentizität von Gemälden generell und Stefan Lenkes Arbeiten im Besonderen bewusst. Die leise, samtene Tiefe der mit Pigmenten angereicherten Farben ihr intensives „Glimmen“ und ebenso das Schweben trocken aufgebrachter oder wieder abgetragener Farbschichten machen die Intensität der Arbeit während des schrittweisen Farbauftrages spürbar. (Birgit Dalbajewa, Auszug aus dem Text im Katalog Stefan Lenke: Werke 2005-2008)