Künstler in der Galerie Baer

Eckehard Fuchs

1975 geboren in Alzenau/Wasserlos
1996-1999 Studium Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Darmstadt
1997-2000 Arbeit in der Computerspielefirma »escape« in Darmstadt/Frankfurt
1999-2003 Studium der Malerei und Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
seit 2003 Meisterschüler bei Prof. Ralf Kerbach an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

lebt und arbeitet in Dresden und Mailand


Preise/Stipendien
2008
Stipendium der Kulturstiftung des Freisstaates Sachsen in der Baumwollspinnerei Leipzig
2004 Hegenbarth-Stipendium der Stiftung Kunst und Kultur der Stadtsparkasse Dresden

Einzelausstellungen
2010
»Specchio«, Kunstverein Bautzen; »piccolo«, galerie baer, Dresden
2008 »Nascondiglio«, Kunststiftung Poll, Berlin
2007 Städtische Galerien Isarlohn; »casa parallela«, galerie baer, Dresden
2006 »carta comune«, RWE Systems, Essen; »Nachbilder«, Städtische Galerie, Dresden; »bianco puro«, Marinella Canale, Rom, Italien; »ballare«, galerie baer, Dresden
2005 »hinter fassaden«, galerie baer, Dresden; Kunstwoche Jesteurg;Hegenbarth-Stipentiaten in der Stadtsparkasse Dresden


Ausstellungabeteiligungen (Auswahl)
2009
»All about...Dresden«, whiteBOX e.V., München; »nei loro occhi«, Deutsch-Italienische-Kulturgemeinschaft (ACIT), »Tre x tre in tre«, Palazzo Albrizzi, Venedig, Italien; »Salon Melantrich«, Prag, Tschechien; »unser haus ist euer haus«, Prag (Galerie Dolmen 2010), München (DOMAGK); »Listen to your eyes«, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig; »Nichts mit -ung«, Villa Eschebach, Dresden; »facebook between empathy and abstraction«, galerie baer, Dresden
2008 »pro figura«, Stadtmuseum Bautzen; »remarks on color_part II_german tendencies«, Priska C. Juschka Fine Art, New York, USA; »Frühjahrssalon«, geh8, Dresden
2007 »Web Biennal 2007«, Istanbul Contemporary Art Museum, Türkei
2006 »Nachbilder«, Städtische Galerie Dresden; »Story and Structure«, Marella Galerie, Mailand, Italien; »Zeichnungen«, Marinella Canale, Rom, Italien
2005 »profile«, galerie baer, Dresden; Prag Biennale 2, Tschechien
2003 »14 Tage«, Dresden
2002 »Seitenwechsel«, Hochschule für Bildende Künste Dresden; »training«, Senatssaal der Hochschule für Bildende Künste Dresden
2001 »screenings 8«, Museum Moderne Kunst, Frankfurt/Main 2000 »Frühlingssalon«, Hochschule für Bildende Künste Dresden


Messebeteiligung
2008
Scope Basel
2006 Art Rotterdam, Art Chicago, Art Cologne, Scope Miami
2005 Art Frankfurt, Art Forum


Bibliografie

Kunsthalle whiteBOX (Hrsg.): All about ... Dresden; Unterföhring 2009

Bautzner Kunstverein e.V. (Hrsg.): 10. Bautzener Herbstsalon 2008 – pro figura, Katalog, Bautzen 2008, S. 38-41, S. 71

Marella Gallery (Hrsg.): Story and Structure – Eight painters fro Germany, Katalog; Mailand 2006

Gaincarlo Politi Editore (Hrsg.): Praguebiennale 2, expanded paintings; Bolonga 2005; S. 204f.

galerie baer I raum für aktuelle kunst (Hrsg.): Eckehard Fuchs, Katalog; Dresden 2005


Auf seinen Collagen, Gemälden und Zeichnungen stellt Eckehard Fuchs Menschenbildnisse, besser gesagt in assoziative Netze verstrickte humanoide Gestalten dar. Die Figuren sind immer ins Format eingepasst und schauen zumeist interagierend mit dem Betrachter aus dem Bild heraus, dennoch scheinen sie hoffnungslos in sich selbst versunken. Der Künstler bedient sich oft des Hässlichen und Schockierenden, um von Moral und Gefühlen zu erzählen. Nur selten benutzt Eckehard Fuchs deskriptive Attribute, um von ihm beobachtete Beziehungen und Situationen darzustellen. Es sind die drastischen und subtilen Gesten und dargestellten teils übersteigerten Interaktionen zwischen den Protagonisten, welche die Gedanken und Episoden transportieren.

Eckehard Fuchs´ Figuren sind steif ins Bild gesetzt wie in der Romanik, haben teils gotisch überdimensionierte Köpfe und halten dem Betrachter mit veristischem Aufschrei einen Spiegel vor. Seine Collagen sind gezeichnet, in Adaption des Pinsel- oder Bleistiftstriches wächst die FlächeStreifen um Streifen, um letztendlich von dem Maler mit intensiven, dem medialen Farbraum entlehnten kräftigen Farben betont zu werden.