Künstler in der Galerie Baer

Hannes Broecker

1980 geboren in Eckernförde
2003-2008 Studium der Malerei/Grafik an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
seit 2008 Meisterschüler an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Christian Sery

lebt und arbeitet in Dresden/Berlin
Hannes Broecker ist Mitglied der Künstlergruppe Aki Tarr.


Einzelausstellungen (Auswahl)
2010
09/10 »Hannes Broecker«, galerie baer, Dresden; 10/10 »Hannes Broecker«, annex14, Bern, Schweiz
2009 »42 Tage unter Tage. Die Kopf-Knie-Stellung, galerie baer, Dresden
2008 »School of Hard Knocks«, ostra 20 – raum für junge kunst, Dresden; »doch, doch«, annex14, Bern, Schweiz
2007 »Frontal« (mit Nadia Frank), Skam e.V., Hamburg
2006 »Fluktuationsräume«, raumbezogene Projektarbeit im Sachsenwerk Dresden


Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2010
07/10 Baumwollspinnerei Leipzig; Fred Rapid Glassworks, Zerofold Köln/Autocenter Berlin (K)
2009 Meisterschülerausstellung, Oktogon, Dresden; »Next Stop«, Kunstprojekt in Friedrichshafen
2008 »Camouflash«, Kunstprojekt Prager Straße Dresden/Poznan, Polen; »Spielbein«, galerie baer, Dresden
2007 »…«, Hinterconti, Hamburg; »Mixed Media«, doppel de, Dresden; »Nicht alle Menschen wurden aus dem Paradies vertrieben«, Accapulco Düsseldorf; »Six Feet Under«, Deutsches Hygiene-Museum, Dresden
2005 »Niemandsland«, Motorenhalle Dresden


Messepräsentationen
2010
London Art fair, London
2009 The solo project, Basel
2008 Scope Basel (mit Annex14, Bern/Schweiz und galerie baer), Show Off Paris (galerie baer), Zoo Art Fair London (mit Annex14, Bern/Schweiz)
2007 Preview Berlin (mit Annex14, Bern/Schweiz)



Hannes Broecker

Hannes Broeckers Interesse gilt der Zeichensprache und Ästhetik des öffentlichen Raumes. Er übersetzt und abstrahiert dort vorherrschende Ordnungssysteme und urbane Strukturen. Hierbei arbeitet der Künstler in verschiedenen Medien, installativ raumgreifend wie auch auf Leinwand. Er fertigt Objekte, setzt Videos ein – im künstlerischen Selbstverständnis ist er jedoch Maler. Graffiti und Parolen, Farbcodierungen von Werbetafeln und Bauabsperrungen, spiegelnde und bröckelnde Fassaden, die von Macht und Ohnmacht erzählen, werden zu gemalten »Bildern«. Er benennt Dinge nicht konkret, sondern verweist auf sie mittels Synonymen, Symbolen und Fragmenten. Broecker verkürzt und komprimiert – sein Interesse gilt der Farbe sowie dem Finden eigener Formen. In der Arbeit »atlantic drive/compton crip« verweist die Barrikadenform auf Konflikte, die Farbe Blau auf Crip, eine Straßengang aus L.A., die lackierte Schutzschicht wiederum auf Defensive.